Dienstag, November 3, 2026
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ABB auf der SPS 2026: Neue Sicherheitssteuerung, Motorenlösung für vorausschauende Wartung und DC-Technik

ABB-Messestand mit dem Schriftzug „Engineered to Outrun“Bild: Sebastian Gabsch / ABB
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Weniger Stillstand, einfachere Sicherheitstechnik, effizientere Energienutzung: Mit diesen Schwerpunkten reist ABB zur SPS 2026 nach Nürnberg. Das Unternehmen ist vom 24. bis 26. November in Halle 4 an den Ständen 420 und 520 vertreten und will zeigen, wie Maschinenbauer und Betreiber Produktivität und Ressourceneffizienz verbinden können. Angekündigt sind unter anderem eine kompakte Sicherheitssteuerung und eine Motorenlösung für die vorausschauende Wartung.

Als Ausgangslage nennt ABB wachsenden Produktivitäts- und Kostendruck, strengere Anforderungen an Energieeffizienz und Versorgungssicherheit sowie die fortschreitende Digitalisierung, die den Maschinen- und Anlagenbau verändern. Zudem will ABB auf der Messe erläutern, wie sich Maschinen auf den Cyber Resilience Act (CRA) und die EU-Maschinenverordnung einstellen lassen.

Transparenz über den Anlagenzustand

Ob eine Anlage produktiv läuft, entscheidet sich laut ABB immer stärker am Zusammenspiel von Maschinen, Komponenten und digitalen Lösungen. Wer Zustände und Betriebsdaten kennt, kann Prozesse gezielt verbessern und ungeplante Stillstände senken. Digitale Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung sollen Veränderungen früh anzeigen, damit Wartungseinsätze nach Bedarf geplant werden können.

ABB kombiniert dafür Automatisierungs- und Antriebstechnik mit Sensorik, Konnektivität und digitalen Diensten. Eine neue Motorenlösung soll die Transparenz erhöhen, vorausschauende Wartung und Fehleranalyse unterstützen und damit Ausfallzeiten verringern. Für die Maschinensicherheit gibt es eine neue, kompakte Sicherheitssteuerung, die das Safety-Engineering von der Konstruktion bis zur Inbetriebnahme einfacher machen soll. Technische Daten zu beiden Neuheiten liefert die Mitteilung vorab nicht.

Energieeffizienz als Aufgabe für das Gesamtsystem

Bei der Energieeffizienz industrieller Anwendungen setzt ABB bei den elektrischen Antriebssystemen an. Betrachtet werden soll das ganze System: hocheffiziente Motoren und Frequenzumrichter, intelligente Steuerungen, die laufende Erfassung des Energieverbrauchs und das Management von Lastspitzen. Hinzu kommen Produkte für Motorschutz und Motorsteuerung, die elektrische Antriebe sicher schalten und Motoren vor Überlast und anderen elektrischen Fehlern bewahren.

Gleichstrom für neue Energiearchitekturen

Als dritten Schwerpunkt führt ABB die Elektrifizierung an. Erneuerbare Energien, Batteriespeicher und immer mehr elektrifizierte Anwendungen verändern, wie Maschinen, Anlagen und Industriestandorte mit Energie versorgt werden. Gleichstrom (DC) werde dadurch wichtiger: Regenerative Quellen und Batteriespeicher liefern oder speichern genau diese Stromart, sodass sich Umwandlungsstufen sparen lassen. Auf der SPS stellt ABB nach eigenen Angaben konkrete Lösungen für industrielle DC-Anwendungen vor.

Weitere Themen sind die Einbindung erneuerbarer Energien, die Netzstabilität sowie Energie- und Lastmanagement in einem zunehmend vernetzten Energiesystem. Lösungen zur Steuerung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch sollen Unternehmen helfen, vorhandene Energie besser zu nutzen. Insgesamt will ABB zeigen, wie Automatisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau zusammenspielen.

Quelle: Pressemitteilung „ABB auf der SPS 2026: Intelligente Lösungen für den Maschinenbau von morgen“ der ABB AG STOTZ-KONTAKT vom 2. November 2026. Bild: Sebastian Gabsch / ABB.